Bemerode / BSW-Ratsfraktion: Verwaltungshandeln straffen, „Blaue Schule“ zügig abreißen
Die BSW-Fraktion fordert von der Stadtverwaltung, mehr Tempo beim geplanten Abriss der „Blauen Schule“ in Bemerode zu machen. Dieser soll erst in zwei Jahren erfolgen, obwohl der Auszug der Bewohner/innen aus der als Flüchtlingsunterkunft genutzten ehemaligen IGS-Außenstelle planmäßig läuft. Derzeit sind dort noch 27 Personen untergebracht.
„Am zügigen Abriss hängen viele weitere, dringend benötigte Bauprojekte, sodass das Gebäude nicht unnötig zwei Jahre leer stehen darf“, sagt Dirk Machentanz. „Alles andere wäre für Bemerode ein Dilemma.“ Die Stadt braucht den Platz für Neu- und Erweiterungsbauten: unter anderem für eine neue Grundschule, neue Domizile für Schützengesellschaft und TSV Bemerode. Fraglich ist damit auch, wie es mit dem dringend benötigten neuen Gymnasium weitergeht.
Die Schüler/innen sollen bis zur Fertigstellung des neuen Gebäudes in leerstehenden Büroräumen auf dem Hanomag-Gelände in Linden unterkommen. Nicht zuletzt wegen der langen Wege und Fahrtzeiten laufen die Eltern Sturm gegen den Plan der Stadt. „Die Stadtverwaltung sollte mit etwas gutem Willen in der Lage sein, erforderliche Voruntersuchungen und die Planung zu straffen, damit Ausschreibung und Abriss der ‚Blauen Schule‘ schneller über die Bühne gehen“, betont Dirk Machentanz.
Pressemitteilung 16.10.2025
„Am zügigen Abriss der „Blauen Schule“ hängen viele weitere, dringend benötigte Bauprojekte, sodass das Gebäude nicht unnötig zwei Jahre lang leer stehen darf. Alles andere wäre für Bemerode ein Dilemma.“
Dirk Machentanz



