Klares Nein zur geplanten Auflösung von Kleingärten / BSW-Ratsfraktion: Für den Bau neuer Wohnungen andere Optionen konsequent nutzen
Die BSW-Ratsfraktion lehnt die Pläne der Stadt ab, bis zu 650 Kleingärten aufzulösen und fordert, für Bau dringend benötigter neuer Wohnungen andere Optionen konsequent zu nutzen. „Diese gibt es viele“, sagt Andre Zingler.
„Die Stadt hat viele Liegenschaften, die man für den Wohnungsbau nutzen könnte“, betont der BSW-Ratsherr, der selbst einen Kleingarten hat. „Ein Beispiel ist die ehemalige Paul-Dohrmann-Schule. Dann könnte man nicht benötigte Gewerbeflächen in Wohnbauland umwandeln, ungenutzte Industriebrachen und leer stehende Gewerbeimmobilien nutzen, um Wohnraum zu schaffen oder auch höher bauen und Dachgeschosse aufstocken.“
Für die BSW-Fraktion ist klar, dass die Stadtverwaltung hier ihre Hausaufgaben zu erledigen hat. „Kleingärten sind ein sehr wichtiges Stück Lebensqualität, die deshalb Bestandsschutz erhalten müssen“, fordert Andre Zingler. „Sie ermöglichen nicht nur eine wohnungsnahe Erholung für Jung und Alt, sondern sind auch Orte für Begegnungen, Geselligkeit und gemeinschaftliche Aktivitäten. Auch die Möglichkeit, eigenes Gemüse anzubauen, wird für immer mehr Menschen wieder wichtig.“
Pressemitteilung 02.02.2026
„Wohnungen kann man auch bauen, ohne Kleingärten wegzumachen. Die Stadt könnte nicht nur höher bauen und Dachgeschosse aufstocken, sondern auch Industriebrachen oder nicht benötigte Gewerbeflächen für den Wohnungsbau nutzen, um nur einige Beispiele zu nennen.“
Andre Zingler



