Stadtentwässerung verzockt sich und greift trotzdem ab. Herr Oberbürgermeister, meine Damen und Herren,das ist schon ein dickes Ei: Da setzt der ehemalige Leiter der Stadtentwässerung 10 Millionen Euro für ein gescheitertes Wasserstoffprojekt in den Sand und kein Wort davon in dieser Beschlussvorlage. Es hat ja immer noch für einen satten Jahresgewinn von 13,5 Millionen Euro im vergangenen Jahr gereicht, scheint die Verwaltung zu meinen. Mit dieser Beschlussvorlage geht man einfach zur Tagesordnung über als wenn nichts gewesen wäre.So geht das nicht. Denn ganz offensichtlich wird in der Stadtentwässerung nicht sorgfältig mit Steuergeld umgegangen. Das Geld sitzt locker. Wie konnte es dazu kommen, dass im Herbst 2023 noch ein Kooperationsvertrag mit einer Uni-Forschergruppe und der privaten Firma Aspens abgeschlossen wurde als längst klar war, dass das Wasserstoffprojekt finanziell über die Wupper geht und das veranschlagte Budget von 25 Millionen vorne und hinten nicht reichen wird?...