Enercity senkt ein bisschen den Strompreis / BSW-Ratsfraktion: Deutlich gesunkene Beschaffungskosten in vollem Umfang an Kundinnen und Kunden weitergeben!

Die BSW-Ratsfraktion kritisiert die angekündigte leichte Senkung des Strompreises zum 1. April durch den Grundversorger Enercity als zu spät und viel zu gering.
Der Hintergrund sind geringere Einkaufspreise an der Strombörse und deutlich gesunkene Netzentgelte, weil die Bundesregierung den Betreibern von Übertragungsnetzen Milliarden-Zuschüsse gewährt. Laut Bundesregierung müssten allein durch die geringeren Netzentgelte die Strompreise für den Endverbraucher seit 1. Januar im Schnitt um bis zu 17 Prozent gesunken sein.
„Davon ist Enercity mit einer Strompreissenkung von 4 bis 5 Prozent weit entfernt“, betont Dirk Machentanz. Er kritisiert auch die späte Senkung zum 1. April und verweist auf andere kommunale Grundversorger, die zum 1. Januar ihre Strompreise gesenkt haben. Beispiele seien die Stadtwerke Burgdorf und die Stadtwerke Pyrmont.
„Zusammenfassend muss ich feststellen, dass die Abzocke beim Strompreis durch Enercity weitergeht“, sagt Machentanz. „Die minimale Strompreissenkung ist eine PR-Nummer, die verschleiert, dass das Unternehmen den Großteil der massiv gesunkenen Beschaffungskosten selber einsteckt, anstatt an die Kundinnen und Kunden weiterzugeben.“

Pressemitteilung 19.2.2026

sharepic-strompreissenkung

„Die minimale Strompreissenkung zum 1. April verschleiert, dass Enercity den Großteil der massiv gesunkenen Beschaffungskosten selber einsteckt, anstatt an die Kundinnen und Kunden weiterzugeben. Die Abzocke beim Strom geht weiter.“
Dirk Machentanz

Download-button