Krise bei VW / BSW-Ratsfraktion: Falsche Entscheidungen des Managements nicht auf Beschäftigte abwälzen!

​„Es kann nicht angehen, dass die Beschäftigten bei Volkswagen falsche Entscheidungen des Managements ausbaden müssen“, kommentiert Dirk Machentanz die Angst vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um ihren Arbeitsplatz bei VWN in Stöcken. „Im Gegensatz zu Konkurrenten aus China hat VW nicht den richtigen Weg zum E-Auto gefunden.“

Der Gewinn des VW-Konzerns ist im vergangenen Jahr um knapp die Hälfte eingebrochen. VWN musste einen Gewinneinbruch um 67 Prozent verkraften. Machentanz kritisiert auch, dass der neue Transporter in der Türkei produziert wird, anstatt in Deutschland, um hiesige Arbeitsplätze zu sichern.
Der BSW-Ratsherr sieht aber nicht nur Managementfehler am Werk. „Der Gewinneinbruch bei VW steht beispielgebend für die gesamte Automobilindustrie und große Teile der übrigen deutschen Industrie, die mit dem Wegfall von billiger Energie und billigen Rohstoffen aus Russland ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit verloren haben“, betont er. „Die Folge ist eine Deindustrialisierung unseres Landes mit verheerenden wirtschaftlichen und sozialen Konsequenzen.“

Pressemitteilung 12.03.2026

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„Es kann nicht angehen, dass die Beschäftigten bei VWN in Stöcken falsche Entscheidungen des Managements ausbaden müssen. Ein Unding ist auch, dass der neue Transporter in der Türkei produziert wird, anstatt bei uns, um hiesige Arbeitsplätze zu sichern.“​
Dirk Machentanz

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